Folge des Klimawandels: Zecken töten Elche

Starker Zeckenbefall kann für Elche lebensbedrohlich sein. An einem Elch wurden schon über 100 000 dieser Blutsauger gezählt. In den USA wird der Elchbestand von Wissenschaftlern am Minnesota Department of Natural Resources überwacht: Stirbt eines der Tiere, bekommen die Forscher über einen Sender die SMS „Ich bin tot an den Koordinaten x und y.“ Parasitenbefall ist eine häufige Todesursache.

Foto: Pfizer

Als Folge des Klimawandels bleiben die Zecken auch während milder Wintermonate aktiv und vermehren sich, so dass es zu regelrechten Plagen kommen kann. Die Elche sind in dieser Jahreszeit normalerweise in einem Ruhemodus und leben von ihren Fettreserven. Werden die Tiere in dieser Zeit von Zecken befallen, werden sie aktiv und versuchen, sich die Blutsauger an Bäumen von der Haut zu kratzen. Der Verlust von Blut und schützendem Fell sowie Erschöpfung können zum Tode der großen Hirsche führen.


Weitere Informationen finden Sie hier. Datenstand 03.02.2014