FSME-Diagnose auch in Sachsen in Erwägung ziehen

Bisher zählt Sachsen nicht zu den FSME-Risikogebieten in Deutschland. Das an das Bundesland angrenzende Tschechien gehört allerdings zu den Ländern, die in Europa die höchsten FSME-Fallzahlen aufweisen. Im Ärzteblatt Sachsen (10/2013) beschreiben zwei Mediziner einen Patienten, dessen FSME-Erkrankung zunächst unentdeckt blieb.

Foto: Andrè Hirtz / Pfizer

Erst eine laborchemische Untersuchung, die eingeleitet wurde, weil sich der Zustand des Patienten nicht besserte, brachte Aufklärung und führte zu zielgerichteten therapeutischen Maßnahmen. Da der Patient beruflich im Erzgebirge an der Grenze zum tschechischen Hochrisikogebiet zu tun hat, empfehlen die beiden Mediziner aus Chemnitz, sich bei Aufenthalten im tschechischen Grenzgebiet und bei naturnahen Aufenthalten gegen FSME impfen zu lassen. Außerdem fordern sie, dass in Sachsen FSME in die ärztliche Diagnose miteinbezogen wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.  Datenstand 22.01.2014