Frühjahrsputz im Garten: Achtung, Zecken!

Hobbygärtner, die ihren Garten frühlingsfit machen, sollten sich gegen Zecken wappnen: Die Spinnentiere schrecken auch vor heimischen Gärten nicht zurück und können viele Krankheitserreger übertragen. Daher ist die richtige Zeckenvorsorge zum Start in die Gartensaison das A und O.

Zecken sind auch in heimischen Gärten aktiv, daher ist die richtige Vorsorge auch für Hobbygärtner wichtig!

Wenn die ersten Krokusse blühen und der Narzissenduft in der Luft liegt, gibt es für die Gärtnerin Elke Schwarzer kein Halten mehr! Nach der langen Winterpause hat sie sehnlichst darauf gewartet, ihren Garten auf die kommende Saison vorzubereiten: Pflanzen zurückschneiden, Erde auflockern, Frühbeete bepflanzen, Bäume und Sträucher auslichten und, und, und. Nach der dunklen Jahreszeit ist die Arbeit im Grünen ein Vergnügen – aber leider werden dabei häufig die Zecken im Garten vergessen!

Zecken lauern auch in heimischen Gärten

Hohe Gräser und Büsche sind nicht nur bei Gärtnern sehr beliebt, sie zählen auch zu den Lieblingsplätzen von Zecken. Die aktuelle Gartenstudie der Universität Hohenheim hat gezeigt, dass es keine Rolle spielt, wie gut ein Garten gepflegt ist und wie weit entfernt der nächstgelegene Wald liegt, denn Zecken können überall vorkommen – auch in Elke Schwarzers Reihenhausgarten mitten in NRW: „Mittlerweile habe ich bereits eine zweistellige Anzahl von Zecken von meinem Körper ziehen müssen. Alle aus meinem Garten!“, erinnert sich Elke Schwarzer.

Zeckenvorsorge ist bei Hobbygärtnern wichtig

Zecken können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger wie das FSME-(Frühsommer- Meningoenzephalitis-)Virus und Borreliose-Bakterien übertragen. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich –  wie Elke Schwarzer – gerne und viel draußen in der Natur bewegen. Eine umfassende Vorsorge ist daher unbedingt notwendig. Bei der Arbeit im Garten ist es wichtig, möglichst lange Kleidung und geschlossenes Schuhwerk zu tragen. Auch sollten die Socken über die Hose gezogen oder Gummistiefel getragen werden, um es den Zecken schwerer zu machen, an den Beinen hochzukrabbeln. Wer zusätzlich vorsorgen möchte, kann Kleidung und Hautteile mit speziellen insektenabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einsprühen. Dass sich die Zecke auf den Körper setzt oder gar sticht, bleibt in der Regel unbemerkt. Daher ist es wichtig, den Körper nach dem Aufenthalt in der freien Natur nach Zecken abzusuchen.

Auch Elke Schwarzer ist mittlerweile sensibilisiert: „Die kleinen Nymphen übersieht man sehr leicht, deshalb bin ich beim Absuchen meines Körpers immer besonders gründlich.“ Wird ein Stich entdeckt, sollte die Zecke schnellstmöglich und sehr vorsichtig mit einer Zeckenkarte oder anderen Hilfsmitteln entfernt werden. Wer sich unsicher ist, kann auch einfach seinen Hausarzt aufsuchen.

Mehr über Elke Schwarzer erfahren Sie unter www.leidenschaftnatur.de