Zecken entfernen beim Hund

Die Gefahr, dass der Hund nach einem Zeckenstich erkrankt, kann deutlich verringert werden. Wichtig hierfür: die Zecke rechtzeitig und vor allem korrekt entfernen.

Zecken mögen Waldränder und Waldlichtungen in Laub- und Mischwäldern. Ebenso sind Zecken im Gras, in Gebüschen und an Wegrändern zu finden.

Do:

  • Zeckenzange: Damit Sie Ihrem Hund keine Haare ausreißen, legen Sie vorsichtig das Fell Ihres Hundes an der betroffenen Stelle auseinander. Öffnen Sie nun die Zeckenzange. Diese soll so nah wie möglich an der Haut angesetzt werden. Schließen Sie dann die Zange und ziehen Sie die Zecke vorsichtig heraus. Zeckenzangen gibt es in der Apotheke zu kaufen.
  • Pinzette: Haben Sie keine Zeckenzange zur Hand, tut’s auch eine Pinzette. Hierbei die gleiche Technik wie bei der Zeckenzange anwenden.
  • Wenn es besonders schnell gehen muss, können Sie die Zecke auch mit den Fingern entfernen. Packen Sie die Zecke vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger und möglichst nahe an der Haut. Ziehen Sie sie vorsichtig heraus.
  • Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich besser an den Tierarzt Ihres Vertrauens.

Don´t:

  • Auf Alkohol, Öl oder Klebstoff unbedingt verzichten! Die Zecke wird in ihrem Erstickungskampf „erbrechen“. Die Krankheitserreger gelangen so noch schneller ins Blut.
  • Keine Achtsamkeit nach erfolgter Zeckenentfernung. Beobachten Sie Ihren Hund in nächster Zeit genau. Wie frisst er? Lahmt er oder zeigt er Anzeichen von Fieber? Verdächtig ist auch eine deutliche kreisrunde Rötung um die Stichstelle. Wenden Sie sich in solchen Fällen unverzüglich an den Tierarzt!